Tarifvertrag avr-württemberg 4. buch

Am 19. Oktober 2016 schloss das Bundeskabinett mit den AKW-Betreibern E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall einen Vertrag über die langfristige Entsorgung nuklearer Abfälle ab. Nach dem Abkommen sind die vier Betreiber von der Verantwortung für die Lagerung radioaktiver Abfälle befreit – diese Verantwortung wird stattdessen auf den Staat übertragen. Im Gegenzug werden die Betreiber insgesamt 17,4 Mrd. EUR in einen staatlich verwalteten Fonds zur Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung nuklearer Abfälle einzahlen. Außerdem werden sie einen zusätzlichen “Risikozuschlag” in Höhe von 6,2 Mrd. EUR (35,5 %) zahlen. um den Fall zu decken, dass die Kosten die aktuellen Projektionen übersteigen und dass die vom Fonds aufgelaufenen Zinsen niedriger sind als erwartet. Die Betreiber werden für die Stilllegung und den Dekonstruktion ihrer eigenen Kernkraftwerke sowie für die Vorbereitung ihrer radioaktiven Abfälle für die Endlagerung verantwortlich sein. Die neue Vereinbarung tritt am 1. November 2012 in Kraft und läuft bis 2017. Es soll auch als Pilotvereinbarung für andere Sektoren dienen.

So haben die VGZ und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) im Juni 2012 eine ähnliche Vereinbarung für Leiharbeitnehmer in Chemieunternehmen geschlossen. Die Chemische Vereinbarung hat die gleiche Laufzeit wie die in der Metallindustrie und Ergänzungen werden auch in fünf Schritten bezahlt werden. Die Skala reicht jedoch von 15 % bis 50 % für die Gehaltsstufen 1 und 2 und von 10 % bis 35 % für die Gehaltsstufen 3 bis 5. Das Ergebnis ist ein umfassendes Paket, das eine zweistufige Lohnerhöhung von 4 % über 29 Monate, eine höhere Vergütung und Beschäftigungsaussichten für Auszubildende, Maßnahmen zur Vorbereitung der Arbeitnehmer auf den digitalen Übergang und künftige Verhandlungen über die Aktualisierung der betrieblichen Altersversorgungssysteme und einen spezifischen Tarifvertrag über maßgeschneiderte Ausbildungsmöglichkeiten enthält. Nach erfolgreichen Tarifverhandlungen werden die Beschäftigten der Bank brancheübergreifend nach erfolgreichen Tarifverhandlungen in ganz Deutschland nach erfolgreichen Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern am 4. Juli von einer Lohnerhöhung von 4 % und Unterstützung beim digitalen Wandel profitieren. Die kürzlich geschlossene Vereinbarung ermöglicht die uneingeschränkte Entsendung von Leiharbeitnehmern in jedem Unternehmen für 18 Monate. Nach Ablauf dieser Frist muss das Unternehmen prüfen, ob der betreffende Leiharbeitnehmer einen direkten unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten kann. Während der Einsatz von Leiharbeitnehmern beispielsweise durch einen Betriebsvertrag eingeschränkt werden kann, können andere Flexibilisierungsmaßnahmen bei der Vergütung eingeführt werden, wie die Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden für einen begrenzten höheren Anteil der Arbeitnehmer.